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Werte Feuerwehrkommandanten! |
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- Das zweite Jahr in der laufenden Funktionsperiode hat gezeigt, dass wieder große Anforderungen auf die Freiwilligen Feuerwehren zukommen. Der laufende Strukturwandel
unserer schnelllebigen Zeit macht auch vor unseren Wehren nicht halt. Es ist heute notwendig, dass man sich mit der EDV, und hier besonders mit dem Verwaltungsprogramm “FDISK”
beschäftigt.
- Genauso ist es notwendig sich mit dem Modulsystem der NÖ Landes Feuerwehrschule
auseinander zu setzen. Aber auch im Einsatz-und Übungsbereich ist es notwendig am letzten Stand zu sein.
- Das BFKDO Korneuburg hat deshalb eine
neue Homepage
ins Leben gerufen, wo das Bezirksfeuerwehrkommando,die beiden Feuerwehrabschnitte aber auch unsere Sachbearbeiter Seiten zur Verfügung gestellt bekommen, welche sie über ein Portal jederzeit selbst bearbeiten und gestalten können. Auch das Kommunikationssystem zwischen Feuerwehren und Bezirk bzw. Abschnitt soll verbessert werden. Die informativen Seiten der alten Homepage werden aber weiterhin bestehen.
- Die Neukonzipierung und Aufstellung des KHD
in unserem Bezirk ist fertig und besteht je Zug aus einer Kommandoeinheit, einer Versorgungseinheit und fünf variablen Einsatzelementen, die je nach Einsatzerfordernis aufgestellt werden. Somit ist die Einbeziehung fast jeder Feuerwehr in unserem Bezirk bei einem KHD-Einsatz möglich.
- Aber auch die Nachbeschaffung von in die Jahre gekommenen Einsatzfahrzeuge
wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen und vor organisatorische und finanzielle Probleme stellen. Diese Probleme sind aber mit etwas Geduld und Ausdauer sicher zu lösen. Durch den grossen Nachholbedarf könnte es bei der
Auszahlung der Förderungsmittel zu längeren Wartezeiten kommen. Ich ersuche Euch, dies bei der Beschaffung und Finanzierung zu berücksichtigen.
- Auch die Tageseinsatzbereitschaft
ist ein aktuelles Thema. Mit etwas Fantasie, Zusammenarbeit und Kameradschaft lässt sich aber auch dieses Problem lösen, wie z.B. gemeinsame Übungen, gemeinsame Ablegung von Leistungsprüfungen, klug angelegte Alarmpläne oder die Schaffung einer FJ-Gruppe sind nur einige Vorschläge, wie man an dieses Problem heran gehen könnte. Ich ersuche Euch um engagierte Mitarbeit für eine einsatzsichere Zukunft.
- Unter Informatives findet Ihr eine Hilfe
“Verwaltung in der Freiwilligen Feuerwehr”!
Weiters gibt es auch eine Hilfestellung zum Modulsystem
der NÖ LFS und Informationen zur KLF Aktion.
- Mehr Augenmerk sollte wieder auf die
Grundausbildung und die
Untersuchung
für den Atemschutzgeräteträgerlehrgang gelegt werden! Hilfe zur Grundausbildung, Gesetz und Dienstordnung gibt es jetzt auch im
FF-Kompass!!
- Das heiße Training “inside fire attack” war ein großer Erfolg. Alle Atemschutztrupps haben die heiße Ausbildung als sehr positiv beurteilt. Nur im Bereich der Löschtechnik und der
Löschtaktik mit Hohlstrahlrohren im Innenangriff sind Mängel aufgetreten. Diese sollten bei der Grundausbildung behoben werden.
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- Die ärztliche Untersuchungen (Ergometrie)
für die Atemschutzgeräteträgerlehrgänge wird von BFARZT Dr. Weinstabl durchgeführt. Bis zur Ergometrie sollten alle Untersuchungen beim zuständigen Feuerwehr- bzw. Gemeindearzt gemacht werden.
- Achtung:Die Untersuchungsformulare rechtzeitig an die Lehrgangsteilnehmer ausfolgen, damit die Untersuchungen beim Feuerehr(Gemeinde)-arzt (mit Ruhe-EKG und Spirometrie)
rechtzeitig durchgeführt werden können! Formulare voll ausgefüllt zur Untersuchung mitbringen!
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- Für die Alarmierungstechnik in der Bezirksalarmzentrale in Stockerau sind die neuen Alarmpläne
für jede Feuerwehr und ihren Einsatzbereich bereits im neuen Alarmierungssystem eingegeben. Einige Feuerwehr haben die berichtigten Alarmpläne noch nicht an das BFKDO weitergeleitet. Ebenso sollten die Alarmpläne mit den einbezogenen Nachbarfeuerwehren abgesprochen werden. In diesen Fällen ist es ratsam, den zuständignen UA-Feuerwehrkommandant beizuziehen. Weiters ist es für die BAZ wichtig, daß auch wichtige Telefonnummern, wie Bürgermeister, Gemeindearzt, Veterinär, Gemeindeamt usw., immer wieder bekannt gegeben werden. Sollten wichtige Maßnahmen, wie das Verständigen von Rettung, Gendarmerie, BH etc., vorgesehen sein, ist dies ebenfalls anzuführen. Das Formular “Alarmplan” kann vom LFKDO herabgeladen werden.
- Einsatzberichte:
Achtung: Ab 1. Jänner 2003 gilt die neue Dienstanweisung 5.6.8 “Einsatzberichte” und neue Monatssummenblätter! Es gibt nur mehr ein Formular für alle
Einsätze. Die Einsatzberichte sind bei der Feuerwehr 10 Jahr aufzubewahren! Jeden 10. des folgenden Monats sind die Einsätze mt dem
Monatssummenblatt (Einsatzstatistik) an das Abschnittsfeuerwehrkommando zu melden!
Jene Feuerwehren, welche schon FDISK verwenden, sollen die Einsatzberichte über FDISK eingeben!!
- Der Dienstweg
(FF - AFKDO - BFKDO - LFKDO) ist bei allen Schriftstücken, ausser bei Förderungsansuchen Geräte, Sterbefallmeldeschein, Anmeldungen zu Landesbewerben, Unfallmeldungen, unbedingt einzuhalten.
- Die Atemschutzgeräteüberprüfung
wird ab 2002 von BFKDO organisiert und durchgeführt. Im Frühjahr werden die Geräte des Abschnittes Korneuburg und im Herbst die Geräte des Abschnittes Stockerau überprüft. Der Prüfstand ist bei
der FF Stockerau installiert und die Prüfungen werden auch dort vorgenommen. Die Feuerwehren werden rechtzeitig vom BSB Atemschutz BM Hofmann Jochen angeschrieben. Die
Atemschutzwarte der betroffenen Feuerwehren bringen dann rechtzeitig die Geräte zur Prüfung. Je Atemschutzgerät sind 2 Euro und je AS-Kompressor 26 Euro
(10 Euro Prüfungsgebühr und 16 Euro für Prüfröhrchen) zu bezahlen. Ist die Prüfung am vorgegeben Termin nicht möglich, ist BM Hofmann
davon zu verständigen und eine Ersatztermin zu vereinbaren!
- Das Füllen der Atemschutzflaschen bei der FF Stockerau kostet pro 200 bar Flasche Euro 1,- und bei 300 bar Flaschen 2,- Euro!
- Die Wissenstandüberprüfung ca. ein Monat vor dem Grundlehrgang hat sich als gut erwiesen. Die Lehrgangsteilnehmer kommen zum Großteil gut vorbereitet. Nur bei der
“Löschgruppe” und der “technischen Gruppe” sind noch gravierende Mängel festzustellen. Auch bei den Geräten gibt es Nachholbedarf. Ich ersuche die Feuerwehrkommandanten in dieser Hinsicht die
Ausbildung zu verstärken und das Wissen der Teilnehmer vor dem Grundlehrgang nochmals abzuprüfen. Denn nur ein gleicher Wissensstand der Teilnehmer sichert den allgemeinen Erfolg!
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Euer Bezirksfeuerwehrkommandant |
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