Strahlenschutzdienst

Sachbearbeiter 

Die Strahlenschutzgruppen der Niederösterreichischen Feuerwehren sind ein so genannter „Sonderdienst" des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos. In der Regel gibt es in jedem Verwaltungsbezirk jeweils eine Strahlenschutzgruppe, welche in jenen Fällen, in denen Freiwillige Feuerwehren im Einsatz mit radioaktiven Strahlern konfrontiert werden, zum Einsatz kommen. Die Strahlenschutzgruppen unterstützen dann den örtlichen Einsatzleiter durch ihr Fachwissen und ihre spezielle Ausrüstung, welche das Aufspüren und Bewerten von Umfang und Größe der Verstrahlung ermöglicht. Seit kurzem kann dies in unwegsamen Gelände auch GPS- Unterstützt erfolgen. Die Kernaufgabe der Strahlenschutzgruppen ist dabei aber immer der „Eigenschutz" der eingesetzten Einsatzkräfte der Feuerwehr, welche die Gefahren durch Strahler nicht selbst abschätzen können.

Da es sich hierbei um einen „Sonderdienst" handelt, müssen auch die Mitglieder bestimmte Voraussetzungen mit sich bringen. Ein naturwissenschaftliches Interesse gehört genau so wie mehrere mehrtägige Spezialausbildungen in der Niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule dazu. Zumindest zwei jährliche Übungen mit echten Strahlenquellen runden dies ab. Weiters besteht auch eine Enge Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Seibersdorf sowie der ABC- Abwehrschule des Österr. Bundesheeres.

Die Strahlenschutzgruppe des Bezirks Korneuburg hat momentan rund 25 Mitglieder. Die Messgeräte sind bei der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau stationiert, die Mitglieder kommen jedoch nicht nur aus Stockerau, sondern von vielen Feuerwehren des ganzen Bezirks. Alarmiert wird diese Gruppe im Einsatzfall durch die Bereichsalarmzentrale Stockerau. Unser Einsatzbereich ist grundsätzlich der Verwaltungsbezirk Korneuburg. Da es sich beim Strahlenschutz wie schon erwähnt um einen Sonderdienst des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos handelt, kann die Gruppe auch in ganz Niederösterreich zum Einsatz kommen.

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